WestStadtStory, Essen

8 Nov

Wlch großartiger Abend.

Jay Nightwind moderierte die von Alex Bach gefeaturede (Aglizismen eben….) Poetry Slam-Premiere in Essen.

 

Durch ein K.O.-System, bei dem jeweils 2 Slammer gegeneinander lesen mussten, setzte ich mich gegen Dunja durch und konnte in der darauffolgenden Runde gegen NRW-Vize Jan Möbus antreten.

Jeder der anwesenden Gäste hatte eine Stimme und nach dem Duell mit Jan konnte ich auch diese Runde überstehen.

Schlussendlich standen Tobi Katze und ich im Finale.

Schnick-Schnack-Schnuck gewann ich, durfte mir die Reihenfolge fürs Finale aussuchen, überlies Tobi aber die zweite Position und fing an.

Tobi’s neuer Text war ziemlich stark und ich hatte sichtlich Spaß. Doch am Ende stand fest: Tatsächlich Gleichstand.

Also gabs ein Stechen. Tobi läutete das Stechen ein und trug den einzigen Text vor, den er von sich auswendig im Kopf hatte, wie er sagte.

Auch ich entschied mich dann für den Auswendig-Text „Die Bühne“ und konnte -wenn auch knapp- den Sieg der ersten WestStadtStory verbuchen.

Eine tolle Location, Publikum jeden Alters und einen (wenn auch nervösen) guten Moderator.

 

KaffeeSatz, Münster

28 Okt

In einer gruseligen Halloween-Atmosphäre rief Marian Heuser zum KaffeSatz-Slam in der Sputnik-Halle und zahlreiche Gäste kamen.

Das Slammer-Feld war dagegen durchaus übersichtlich.

Regina Laudage, Tom Schildhauer (den ich, obwohl er nicht unbedingt in der Nähe beheimatet ist, in letzter Zeit sehr oft traf, was mich natürlich immer freut^^), Christian Bartel, Vorwiegendinmoll und Matthias Marschalt.

Zwei Vorruden stehen an, welche Regina (leider) einleiten musste und mit den üblichen Schwierigkeiten eines ersten Startplatzes zu kämpfen hatte.

Vorwiegendinmoll startete danach durch, gefolgt von Christian Bartel, der die erste Vorrunde mit der Höchstpunktzahl verließ.

Danach las ich meinen Zoo-Text, der mit der zweithöchsten Punktzahl belohnt wurde, obwohl die Leute an einem Tisch mit einer Wertungstafel diesen Text bereits eine Woche zuvor im CubaNova hörten.

Das brach auch Tom das Genick, der ebenfalls eien Text machte, den er die Woche zuvor im CubaNova vortrug.

In umgekehrter Reihenfolge gings dann in die zweite Runde, also durfte Tom nach einer Pause direkt wieder ran.

Das Tagebuch des Luke Skywalker von mir erreichte leider nur wenige StarWars-Fans und reichte nicht fürs Finale.

Dort fanden sich nämlich Christian Bartel und Vorwiegendinmoll wieder.

Die zuvor an das Publikum ausgeteilten Löffel durften nun abgegeben werden. Welche der beiden Schüsseln dann mehr Löffel beherbergte, gewann.

Christians Löffelzuwendungen reichten dann zum Sieg und er gab dann noch eine Zugabe, nachdem er die Tasse mit den goldenen Kaffeebohnen überreicht bekommen hatte, die Vorwiegendinmoll überigens in Silber bekam.

Der im Anschluss stattfindenden Halloween-Party konnte ich wegen fortgeschrittener Zeit leider nicht mehr beiwohnen.

Ein großartiger Abend aufgrund großartigem Publikums, großartigen Slammern und natürlich einem großartigen Moderator.

wortGEwaltig, Gelsenkirchen

28 Okt

Zugegebenermaßen waren Sarah und ich skeptisch, als wir vor dem Veranstaltungsort -dem SPUNK- standen.

Und auch mit Eintritt in die Räumlichkeiten kam uns das Alles doch recht merkwürdig vor.

Aber alles Quatsch.

Vor 25 Leuten startete dann also der (zumindest räumlich) wohl kleinste Slam, den ich je gesehen habe.

Vier Slammer und ein Moderator belustigten den Abend und die Stimmung war richtig gut.

Mehrere kalte Platten sorgten gratis für das Wohl der Slammer UND für das der Gäste 🙂

Schließlich schlug Sarah Marie Latza meine 19 Stimmen mit ihren 23 Stimmen, gab eine Zugabe und beschloss damit den nicht nur klitzkleinen, sondern auch ziemlich kurzen Slam im Spunk.

Gegen aller Vorurteile war es unterm Strich ein gelungener Abend, der aber in der nächsten Auflage gern größer gestaltet werden darf.

Slam Tour (Münster, Soest, Hamm, Paderborn)

28 Okt

Spät aber ich konnte mich aufraffen, um Euch noch den kurzen Bericht zur SlamTour nachzureichen.

Mit von der Partie: Julia Balzer, Meral Ziegler, Tom Schildhauer, Moritz Neumeier, Robin Julian Isenhagen, Udo Tiffert, Tobi Heyl, Jan Phillip Zymny, Torben Schulte, Florian Starb und meine Wenigkeit, sowie dem ein oder anderen Slammer, der vor Ort die Lücke der jeweils nicht-teilnehmenden Slammer auffüllte.

Begonnen hatte die Tour in Münster im CubaNova. Charmant moderiert von Andreas Weber.

Moritz Neumeier startete recht rabiat mit einem Aufreg-Text, was einem nicht nur Sypathien einbrachte, aber er hatte sichtlich Spaß.

Mein Startplatz war nicht der schlechteste, konnte mich aber nicht gegen die beiden Mädels Julia Balzer und Meral Ziegler, sowie gegen Jan Philipp Zymny und Tom Schildhauer durchsetzen.

Diese vier bestritten dann die zweite Vorrunde, bei der sich die Frauen der Schöpfung (Meral Platz 2, Julia Platz 1) behaupteten und siegten.

Tagsdrauf in Soest fehlte es zwar nicht an Zuschauern oder Slammern, allerdings feierte Andreas Weber an diesem Abend seinen runden Geburtstag und da man nur einmal im Leben 20 wird^^ fehlte Karsten Strack nun ein Co-Moderator.

Da ich in Soest mein Pulver bereits verschossen hatte, bot ich mich kurzerhand als Co-Mod an.

Ein schöner Abend, der mir aber weitesgehend nicht mehr im Gedächnis ist, da ich zwischen Bühne und Backstage pendelte.

Jedenfalls gab es ein 3er-Finale zwischen Udo Tiffert, Julia und Meral.

Nächste Station war Hamm.

Diesmal wieder in voller Moderatoren-Besetzung leiteten Andreas und Karsten den Slam-Abend ein.

Und auch hier hielt Julia die Frauen-Power hoch, stand mit Tom im Finale und gewann.

Endstation Paderborn.

Ich war aufgrund falscher Planung etwas zu früh da und schaute mir noch ein halbe Stunde die Veranstaltung an, die kurz vor dem Slam stattfand: Das Puppenspiel „Pettersson & Findus“. Zu niedlich 🙂

Bei fast vollem Haus moderierten diesmal Karsten Strack und Claudio Ghin den Abend.

Das bisherige Slammer-Feld wurde etwas ausgetauscht.

Letztlich standen Tobi Heyl, Torben Schulte und Tom Schildhauer im Finale, welches Torben gewann.

Fazit: Schöne Tour, die auch einige Erfahrungen mit sich brachte, die aber hier nicht weiter erläutert werden.

Poetry Slam Heldenbar Essen

12 Okt

Ein klitzekleines Resümee.

 

Sushi und Claas moderierten den an diesem Abend ausverkauften Slam.

Ich musste anfangen und las meinen einzigen ruhigen Text und komme erwartenderweise nicht weiter.

Das Finale entscheidet David Grashoff für sich.

Lang ists her und die Erinnerungen lückenhaft. Daher nur ein kurzer Ausflug nach Essen…^^

Zusammenfassung: Lüdenscheid, Köln, Wuppertal, Viersen

6 Okt

Habs ein wenig schludern lassen, deshalb nun eine KURZE Zusammenfassung der letzten Tage.

World of WORDcraft in Lüdenscheid:

Marian Heuser moderierte den zum Glück doch nicht letzten Slam in Lüdenscheid, da er wieder Sponsoren für dieses wunderbare Event gefunden hat.

Torsten Sträter sollte eigentlich im Starterfeld mit antreten, war aber zeitlich nicht dazu in der Lage, lies es sich aber nicht nehmen, vorbeizukommen und dann wenigstens den Opfertext zu lesen.

Nach diesem großartigen Auftakt gings dann los.

Mit Navarro, Zymny, Leufker und dem Ulbtsmichl waren neben dem Newcomer, dessen Namen ich vergessen hab, durchaus auch hochkarätige Slammer verteten.

Als Achim, der Newcomer und ich dann in der 2. Vorrunde ausschieden, konnte sich Fabian dann gegen seine Mitbewerber durchsetzen und gewann schließlich den 5. World of WORDcraft Slam.

NRW SLAM, KÖLN:

Da ich nur die Vorrunden 2 und 3, sowie das Finale mitbekam, kann ich auch nur von jenen berichten.

Zunächst mal meine eigene Vorrunde.

Ich trat mit dem letzten Startplatz an gegen:
Patrick Salmen
Tobi Katze
JeromeArn
Achim Leufker
Rainer Holl
Quichotte
David Grashoff
Sushi da Slamfish

Gleich nachdem Patrick die Runde einläuten musste und Achim gleich nach ihm seinen Text mit einem Punkt mehr beendete war klar: Der deutsche Meister ist zu schlagen.

Nachdem alle gelesen hatten, stand der Sieger jedenfalls schonmal fest.

Sushi zog alle Register und hatte seinen Text tatsächlich auf Papier, las ab und brillierte.

Die Plätze 2 und 3 gestalteten sich aber schwierig. Punktegleichheit von 41,5 Punkten bei Achim, Quichotte, David Grashoff und mir.

Die Streichwertungen wurden miteinbezogen und schon hatten Quichotte und Grasi einen Platz im Finale..

Vorrunde 3 mit:

Jens Krüger
Sascha Thamm
Torsten Sträter
Laura Reichel
Jan-Philipp Zymny
Sven Stickling
Andreas Weber
Sara Kritzler
Debbie Schefoer

Die beiden Männer unter den drei Finalisten Sascha Thamm und Torsten Sträter rockten wie erwartet den Tsunami Club, konnten aber gegen die überraschend starke Laura gleich einpacken. Mit der Höchstpunktzahl holte sie sich ihren FinalStartplatz.

Das Finale war schlichtweg nur großartig:

Torsten Sträter
Laura Reichel
Sascha Thamm
Michael Heide
Micha El Goehre
Jan Möbus
Andy Strauß
Fabian Köster
Der Marian
Quichotte
David Grashof
Sushi da Slamfish

Marian hatte das schwere Los anzufangen, tat das aber mit der Souveränität eines Profis.

Bei manchen Slammern war die Aufregung allgegenwärtig, Anderen war sie weniger anzumerken.

Nach der ersten Runde kristallisierte sich dann das Dreigestirn fürs Finale heraus, wobei feststand, dass Sträter (zweifacher NRW-Meister)  seinen Hattrick nicht vollführen können würde.

Die glücklichen Finalisten Laura Reichel (übrigens holte sie die höchste Punktzahl der FinalVorrunde), Jan Möbus und Andy Strauß standen nach der Finalrunde also da und warteten auf den Abstimmungsapplaus, der in seiner vollsten Lautstärke nicht nur unter die Haut, sondern auch eindeutig an Andy Strauß ging, der sich damit den Titel „NRW-MEISTER“ holte und vom bis dato amtierenden Meister Torsten Sträter den ChampionGürtel überreicht bekam.

Comedians vs. Slammer, Wuppertal

In Wuppertal fanden sich drei StandUp-Comedians und drei Slammer ein.

Hier ein Video dazu:

Gewonnen hat dann schließlich Jan-Philipp Zymny und hat damit die Ehre der Slamily bewahrt 🙂

Slam im 1komma1, Viersen

Drei Dülkener gegen vier etablierte Slammer.

Hier gab es allerdings keine Überraschungen.

Markim Pause musste sich von den Locals nach der ersten Vorrunde leider verabschieden, sodass sich die zweite Vorrunde so gestaltete:

Flo Cieslik

Jonas Jahn

Jan Möbus

und ich.

In Finale schafften es dann Flo und Jonas, wobei sich Flo dann letztlich den Sieg sichern konnte.

Ein hübscher kleiner Slam und ein Geheimtipp für einen guten Slam.

Kurze Rede langer Sinn – Dortmund

29 Sep

Oh welch Abend.

Angekommen in Dortmund lachen mir Tobi Katze und Jan Coenen ins Gesicht.

Gefolgt von den immer fröhlichen Moderatorinnen Sina Langner und Laura Reichel.

Mit Letzterem ging ich noch etwas essen, wobei uns auf dem Weg Sascha Bacinski entgegenlachte.

Lachen, wohin das Auge blickte.

Doch zu dem Starterfeld.

Zu den erwähnten Katzes, Coenens und Bacinskis gesellten sich noch

 

 

Jan Möbus

Jay Nightwind

Alexander Greif

und Michael Jakob

 

Den Abend musikalisch einzuläuten lag nun in der Hand von Cairo, der eine gelungene Mischung zwischen ruhigen und lustigen Liedern vollbrachte.

Einer der wenigen musikalischen Acts vor einem Slam, die mir tatsächlich gefallen haben. Und die Mädels dürften auch was zu gucken gehabt haben^^

 

Danach wurde die Reihenfolge der Slammer gelost und Alex durfte nun anfangen, der über seine blonden Haare geschrieben hatte.

Schon durfte Jan Coenen zeigen, was er konnte, gefolgt von Jay, welcher den Text las, in dem es um eine Freundin ging, die sich auf alle Jobs derer Leute bewarb, die ihr im Weg standen.

Sascha war an der Reihe und bekam die erste 10 des Abends.

Danach probierte ich zum ersten Mal meinen Freizeitpark-Text aus, der zurecht nicht ausreichend Zustimmung fand und es nicht weiterschaffte.

Tobi Katze rockte Dortmund und wurde mit reichlich Punkten belohnt.

auch Jan Möbus hatte durchaus Spaß auf der Bühne. Die Zuhörer jedoch gaben leider nicht genügend Punkte für ein Weiterkommen.

Michael Jakob kam, sah und wurde belohnt.

 

Das hieß aufgrund Punktegleichstand von Jan Coenen und Sascha Basinski – ViererFinale mit Tobi, Sascha, Jan und Michael.

Vor dem Finale durfte Cairo, der mit bürgerlichem Namen übrigens Carsten Rohde heißt, noch 3 Lieder spielen.

Tobi trug einen Text vor, wie Brot verdienen eines Slammers aussehen kann und dass man auch mal statt Fahrtkosten mit einer Stadtrundfahrt entlohnt wird.

Michael war Jesus. Er wollte es erst nicht wahrhaben, wie auch seine Freundin Maria-Magdalena, aber wer übers Wasser laufen kann…

Sascha’s Text, wie er anfing SpamMails zu beantworten sprach uns wohl allen aus der Seele und lockerte auf.

Jan Coenen hatte mit seinem satirischen Polit-Text den Nagel auf den Kopf getroffen, auch wenn er diesen Text hier in Dortmund bereits gelesen hatte.

 

Sieger wurde am Ende dann Michel Jakob, den ich auf der Bühne sehr vermissen werde, wenn er seine angekündigte Slam-Pause auf unbestimmte Zeit wirklich einlegt.

 

Noch vor dem Slam bot sich Laura spontan als Co-Moderatorin für den Werler Slam am 26. November an.

Das wird ein Fest.

 

Und Dortmund war auch ein Fest und ist immer eine Reise wert!

 

In diesem Sinne.

 

 

Sprechstunde – Witten

25 Sep

Markim Pause lud ein zur Sprechstunde und gleichzeitig zur Qualifikation für die NRW-Meisterschaften.
Angetreten waren:

Frederike Schmid
Eva Specht
Julia Roth
Loony Lorna
Sarah Latza
David Grashoff
Lukas
und ich
Im „Treff“ fanden sich leider nur wenige Lyrik-Begeisterte ein, was wohl auch an dem verdammt guten Wetter lag.
15 Uhr startete dann der Slam.
Julia Roth fing an. Ihr Text übers Studium und Studieren kam nur schwer gegen die noch kalte Zuhörerschaft an.
Gleich danach durfte Loony Lorna ans Mikrofon und hatte es auch nicht wirklich leichter.
Dann las Lukas, der mir aber nicht bekannt war, ein kurzes Gedicht vor und holte die ersten hohen Wertungen ein.
Drei von fünf Wertungstafeln waren allerdings auch in familiären Besitz…
David Grashoff läutete mit „Deine Liebe schmeckt wie Leistungswasser“ den ersten seiner derben Texte ein, kam aber damit auch eine Runde weiter.
Sarah las den Kettensägenbären, der statt Arme und Tatzen eben Kettensägen besaß. Belohnt wurde sie dann mit dem Weiterkommen in die zweite Runde.
Als ich dann an der Reihe war, trug ich meinen Zoo-Text vor, der jedoch nicht die nötige Punktzahl für ein Weiterkommen einfuhr.
Frederike las eine nicht sehr liebevolle Rezession über ihre Heimatstadt, konnte aber auch hier nicht ausreichend punkten.
Zuletzt war Eva an der Reihe und trug einen recht tiefsinnigen Text vor, der durchaus beim Publikum ankam und entsprechend bewertet wurde.

In der zweiten Runde sahen wir also
Eva, die 50 Punkte vorlas, wie sich Männer und Frauen auf ein Date vorbereiten.
Sarah, mit einem lyrischen Gedicht.
David mit einem weiteren versauten Text.
Und Lukas mit einem Gedicht in bekannter Kürze.

Evas Punkte langten nicht ganz.
David wurde – wahrscheinlich auch wegen dem Satz „Hier sind ja auch heute viele alte Leute.“ – mit der niedrigsten Punktzahl der Runde abgestraft.
Sodass sich Lukas und Sarah im Finale wiedersahen.

Um es kurz zu machen:
Sarah las eines ihrer Gedichte. Lukas las ein Gedicht, das er allerdings noch kurz zuvor schreiben musste.

Die Applausabstimmung war sehr eindeutig und mit diesem anspruchsvollen, tiefsinningen Gedicht entschied Sarah die Abstimmung für sich.
Damit ergatterte sie den letzten noch zu vergebenden Startplatz beim NRW-Slam und einen Pokal, den Markim irgendwo aufgetrieben hatte.
Vorn klebte ein Schildchen mit der Gravur „3. Platz SV OG Süchteln ’71“ und einem Eblem mit einem Schäferhund.

5. TEXTil Slam in Greven

25 Sep

Schlaflos in Greven.

Pascal Hermeler aka Jerome Arn rief zum Slam und Alle kamen.
Naja, letztenendes kamen sie. Verzweifelte Anrufe einen Tag zuvor konnten den Slam trotz vieler kurzfristiger Absagen doch noch retten.
Es war ein bunter Mix.
Ich durfte antreten gegen:

Loony Lorna
Michael Feindler
Sarah Latza
Till Reiners
Jan Möbus
Hassan K Rashid aus Chicago

Aber von Anfang an.
Nachdem sich die Slammer in Greven eingefunden hatten und gegen 21 Uhr die Vollzähligkeit festgestellt wurde, konnte dann auch gegen 21:15 Uhr von Jerome mit der Moderation begonnen werden.
Als Opferlamm stellte sich Sandra zur Verfügung, die auch schon Slamerfahrung hatte, heute aber außer Konkurrenz las.
Lorna musste leider anfangen (irgendjemand muss es ja immer tun) und bekam für ihren englischsprachigen Text „Bumblebee“ zwar ordentlich Punkte, die aber für das Weiterkommen in dieser Vorrunde nicht reichten.
Ich startete direkt danach durch. Ich las meine Plüschbär-Zoo-Geschichte, die recht gut ankam.
„Recht gut“ ist an dieser Stelle pures Understatement, da mir der Text die höchste Punktzahl der Vorrunde beschehrte.
Michael Feindler glänzte wie gewohnt mit seinen Gedichten und wurde daher natürlich mit dem Einzug in die zweite Vorrunde belohnt.
Jan Möbus machte seinen Text über seine Superkraft (siehe Schlachthof Slam), der hier aber merkwürdigerweise abstürtzte und sogar mit einer DREI (hier in Greven mit einer 30) abgestraft wurde.
Dann kam Hassan auf die Bühne. Sollten die Zuschauer bei Loony Lorna nicht Alles verstanden haben, warfen sie bei Hassan wohl das Handtuch. American-English in Reinform 🙂 Doch die Zuschauer/Zuhörer waren hellauf begeistert, gaben durchweg recht gute Punkte und Hassan kam eine Runde weiter.
Während der Abstimmung philosophierten Till, Sarah und ich darüber, dass das Publikum in Greven wohl doch sehr auf vulgäre Ausdrucksweise stand und das wohl auch der Garant fürs Weiterkommen darstellte.
Sarah war dran und probierte es promt aus.
Noch bevor sie „Hallo“ oder das obligatorische „Ich hab einen Text mitgebracht“ sagte, warf sie einfach ein fröhliches „PENIS“ in die Runde.
Als hätten wir es geahnt tobten die Massen. Als Sarah dann noch ihren Text „Dirty Talk beim Mädelsabend“ vorlas, wurde dieser natürlich mit reichlich Punkten überhäuft und sicherte Sarah den Einzug in die zweite Vorrunde.
Till Reiners machte dann einen Strich unter diese Runde und trug seinen Text über das Fitness-Studio vor. Nur ein Punkt (hier in Greven 10 Punkte) trennten Till und mich am Ende voneinander und nach der Pause gings in die zweite Vorrunde.

Lorna und Jan schieden leider aus und fünf Slammer machten sich nun auf, in die zweite Runde.
Hassen sprach anfangs sogar ein wenig Deutsch und darüber, wie er Spiegelei anstatt Spaghetti-Eis bestellte.
Sarah’s Ringelsockentext konnte aber nun in der zweiten Runde nicht die fürs Finale notwendigen Punkte reinholen und so schied sie mit Hassan aus.
Die umgekehrte Reihenfolge machte Till nicht wirklich zu schaffen. Souverän holte er sich punktgleich mit Michael Feindler den Einzug ins eigentliche Zweier-Finale. EIGENTLICH. Ja wäre da nicht Maschi.
Danke an dieser Stelle an Murat, der mir ja vor einigen Wochen den Kopf gewaschen hat und ich seither nur noch Texte lese, die ICH hören will und nicht, von denen ich denke, dass sie an dem Abend funktionieren. Damit fahre ich bisher gut.
Das Tagebuch des Luke Skywalker zog nämlich dann an Till und Michael vorbei und holte abermals die höchste Punktzahl der Runde.
Ich durfte/musste das Finale beginnen und der Hollywood-Text (einer meiner ältesten Texte) sorgte für lachende Extase.
Michaels Gedichte hielten die Stimmung hoch und der gekonnte Mix aus Lyrik und Witz kam gut an.
Till räumte richtig ab. Sein Text über Redensarten wie „Kopfkino“ und dergleichen führten schließlich zum Sieg des goldenen Wollknäuls, der Preis in Greven.
Michael und ich teilten uns den zweiten Platz und eine Flasche Rotwein.
Da ich aber noch am Morgen mit tierischen Kopfschmerzen aufgrund exessiven Rotwein-Verzehrs aufgewacht war, überlies ich Michael und seiner WG die Flasche.
Gegen 1:00 Uhr nachts machten wir uns dann auf den Heimweg.

Insgesamt ein bunter Abend, der mir richtig viel Spaß gemacht hat! Ich muss sagen, ich hatte selten soviel Spaß auf einem Slam!

Schlachthof Slam – Soest

14 Sep

Na das war ja mal spontan.

Da verweilte ich einen Tag mal in der alten Heimat und schon kann ichs mal wieder nicht lassen.

Karsten Strack und Andreas Weber riefen nach der Sommerpause wieder zum Schlachthof Slam nach Soest und für mich war tatsächlich noch spontan ein Startplatz frei.

So bin ich dann nach Soest gefahren und habe mal eben geslammt 😉

Andreas brachte einen Opfertext, der mit ordentlichen 30 von 50 Punkten probebewertet wurde und die Zuschauer/-hörer schonmal anwärmte.

Anwesend waren, neben dem Moderatoren-DreamTeam Strack & Weber auch

(1.Hälfte Vorrunde)

Catherine de la Roche, die mit dem gleichen Beitrag wie vom WebSlam einen schönen Auftakt für den Slam bot und damit auch mit zahlreichen Punkten belohnt wurde. Zahlreich, wenn man bedenkt, dass sie den ersten Startplatz hatte.

Flow. Der Soester Lokal-Mathador, der mit seinem Text über Google mal wieder für einige herzhafte Lacher sorgte.

Quichotte, der die Vorrunde mit seiner Geschichte vom Malträtieren der Nachbarskatze mit der höchsten Punktzahl verließ.

Simon Bömer aus Soest -ihn nach langer Zeit wiedergesehen und wieder gehört zu haben, hat mich besonders gefreut-, der darüber gewohnt souverän und amüsant frei vertrug, wie wenig er mit Turnen anfangen kann und wohl lieber sterben als turnen wollen würde.

Jan Möbus, las seinen Text, wie er durch das Essen eines nicht ganz frischen Döners zum Superheld mutierte und dann die Superkraft besaß, Werbespots zu verändern und landete mit nur einem Punkt Rückstand auf Quichotte in einem Dreier-Finale.

Außerdem traten auf

(2.Hälfte Vorrunde)

Fabian Navarro. Der trug ungewohnt nervös einen seiner neuen Texte vor, aber es langte am Ende allemal zu einem Platz auf dem Treppchen.

Katja Hofmann lockerte mit ihrem Lesben-Text die Zuschauer schön auf und sorgte für unterschiedliche Erheiterung zwischen Männlein und Weiblein im Publikum.

Schande über mich, dass mir der Name der Debütantin nicht mehr einfällt, die aber reichlich moralische Unterstützung für ihren ersten Auftritt hatte und sich für „ihr erstes Mal“ mit der Location in Soest eine der schönsten Slam-Bühnen in NRW ausgesucht hatte, wie ich finde.

Mir war es dann auferlegt worden, die Vorrunde zu beschließen und las das Skywalker-Tagebuch, das aber eine nicht ganz fürs Finale ausreichende Punktzahl erreichte, mir aber trotzdem Spaß machte und das ist ja die Hauptsache 🙂

Aus dem Finale zwischen Fabian Navarro, Jan Möbus und Quichotte ging Letzterer dann als Sieger des ersten Schlachthof Slams nach der Sommerpause 2011 hervor.

Ein gelungener Abend und ein wunderschönes StellDichEin von sympathischen Slammern und natürlich auch Moderatoren.